weingeschichten

Jetzt wird gehäckselt

Der Rebschnitt, einer der arbeitsintensiven Prozesse des Jahres im Weinberg, erfolgt entweder in einem Arbeitsgang oder, wie in den wohl meisten Fällen, in 2 Schritten. Der eigentliche Schnitt geschieht bereits Ende des Jahres bzw. ganz früh im Januar. Hier wird ’nur‘ geschnitten und das Holz bleibt in den Drähten hängen. Der 2. Arbeitsschritt, das Entranken und Ausheben des Altholzes, findet momentan statt. Diese Arbeit ist, je nachdem ob die Sorte schwach oder stark rankend ist, recht zeitintensiv und wird meistens von Saisonkräften erledigt. In Betrieben mit größerer Hektarzahl nehmen maschinelle Helfer zu, aber für die kleineren Weingüter gilt nach wie vor die Handarbeit.

Ausheben der geschnittenen Reben. Foto © Lars O. Larsson

Ausheben der geschnittenen Reben. Foto © Lars O. Larsson

Bei leichten Minusgraden (die romantische Welt des Weines….) wird das Altholz herausgezogen und in der Gasse zwischen den Zeilen gesammelt. Dann kommt der Schlepper mit angehängtem Häcksler und fährt durch die Reihen.

Schlepper mit Häcksler. Foto © Lars O. Larsson

Schlepper mit Häcksler. Foto © Lars O. Larsson

@ Lars O. Larsson

© Lars O. Larsson

Dabei wird das Holz klein geschnitten und mit der Erde vermischt liegt es nun zwischen den Reben, wo es über das Jahr zersetzt wird und als Humus in den Kreislauf eingeht.

Gehäckselte Reben © Lars O. Larsson

Gehäckselte Reben © Lars O. Larsson

Thank you for the nice pictures, Lars. 🙂

Kategorien:weingeschichten

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