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Rote Nacht, Johann F. Ohler

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Einen schönen, geschmackvollen Abend mit Stil durften wir am Samstag erleben. Sabine Ohler-Jost vom Weingut Johann F. Ohler hatte zur Roten Nacht eingeladen und führte in charmanter Weise durch den Abend.

Sabine Ohler-Jost präsentiert die Weine der Roten Nacht

Sabine Ohler-Jost präsentiert die Weine der Roten Nacht

In Zusammenarbeit mit dem Team vom Restaurant zur Spinne in Gimmeldingen wurde ein Menü mit korrespondierenden Weinen präsentiert, das von allen Gästen sichtlich sehr genossen wurde. Die Stimmung war schön und entspannt – ein richtig gelungener Abend für alle Beteiligten. Das Restaurant war voll, Teller und Gläser am Ende leer.

Menü Rote Nacht

Menü Rote Nacht

Zur Begrüßung wurde von Kellermeister Nicolas Neff Chardonnay & Spätburgunder Brut ausgeschenkt. Ein schöner Sekt, trocken, mit feinem Mousseux und mineralischen Tönen.

Kellermeister Nicolas Neff und ich

Kellermeister Nicolas Neff und ich

Trilogie vom Thunfisch

Dreierlei vom Thunfisch

Zum 1. Gang die herrliche Thunfisch Komposition, bestehend aus Tatar, Carpaccio und kurz in Sesam angebratenen Scheiben. Ganz wunderbar! Dazu wurde der 2008 Spätburgunder trocken serviert. Ein leichter, frischer, fruchtiger Spätburgunder, der mit feinen Kirschnoten ganz herrlich zu diesem Gang passte. Da ich Fischgerichte liebe, hätte ich mich daran satt essen können – aber es kam ja noch einiges… 😉

Rehschulter mit Cranberries

Rehschulter mit Cranberries

Nämlich die geschmorte Rehschulter: sehr schön zart und aromatisch. Die leichte Topinamburcreme (schwedisch: Jordärtskocka) liebe ich. Mit der dunklen Sauce und den Cranberries wurde die Aromatik des Gerichtes noch intensiviert und daher passte auch hier die Weinauswahl hervorragend: 2009 Spätburgunder „Alte Reben“ JFO trocken. Ein Wein, der ungefiltert ist und nach 11 Monaten im Barriquefass eben eine herrliche Komplexität und Dichte aufweist. Dieser Wein ist ein extra Eintrag wert, auf den gehen wir später im Blog noch einmal ein.

Pilztarte

Pilztarte

Dann die Pilz-Tarte. Bei diesem Gang angekommen, bin ich leider schon wieder satt, aber widerstehen konnte ich dennoch nicht. Hierzu gab es 2010 Spätburgunder „Alte Reben“ trocken. Auch aus dem Barrique, aber etwas weniger intensiv als der JFO 2009. Auch jahrgangsbedingt weniger von der warmen Frucht, sondern hier haben wir mehr der erdigen Töne des Spätburgunders, die sich zeigen. Daher eine ideale Kombination zu den Pilzen der Tarte.

Dessert

Dessert

Zum Dessert hat es der Küchenchef sehr gut gemeint, ich habe das nun nicht mehr geschafft. Aber natürlich von allem probiert. Das Pistazieneis sehr gut und aromatisch, die eingelegten Kirschen mit eigener Dominanz und dazu das mini-Gewürztörtchen. Viele verschiedene Aromen sind hier aufeinander getroffen. Die Auswahl, hier einen Blanc de Noir zu servieren, fanden wir alle gelungen. Ein leichter, fruchtiger und trockener Wein als Kontrast zu diesem Gang war genau was man brauchte. Ein süßer Wein wäre zuviel gewesen. 2011 Blanc de Noir trocken ist vom Spätburgunder gemacht und daher auch konsequent im Thema ‚Rote Nacht‘. 😉

Rote Nacht mit Weingut Ohler

Zum Abschluss gab es dann einen Wein aus der Schatzkammer – oder aus dem Weinmuseum, wie Arnim Jost gerne sagt. 2006 Cabernet Sauvignon trocken. Ich habe mich verliebt und werde mir davon noch schnell etwas besorgen, bevor von den wenigen Flaschen gar nichts mehr da ist. Schöne Reifetöne, in Farbe wie auch an Nase und Gaumen. Ein harmonischer Cabernet Sauvignon, über den ich noch einmal ausführlicher schreiben werde. Der letzte, den Herr Ohler Senior noch gemacht hat, was natürlich noch eine besondere Note hinzufügt. Ihn als Digestif zu servieren, oder als Zigarrenwein, war spannend und gerecht. Natürlich hätte er auch schon zum Hauptgang gepasst, aber so konnte man sich einfach noch besser mit ihm beschäftigen…

Danke für einen schönen Abend, der trotz der vielen Stunden sehr kurzweilig war.

Und den wir dann mit Freunden per Fuss beendet haben. Vorsorglich die Winterschuhe vorher im Auto deponiert, sind wir durch Schnee und Eis durch die Weinberge heimgelaufen. Welch ein Privileg!

© Lars O Larsson

© Lars O Larsson

© Lars O Larsson

Auf dem Weg heim durch die Weinberge © Lars O Larsson

www.weingut-ohler.de

www.restaurant-spinne.com

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