weingeschichten

Sus Scrofa in den Weinbergen

Laut Statistik des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten wurde im Jahr 2011/12  35.335 Schwarzwild erlegt (Link zur Statistik). In den Zeitungen ist immer wieder mal von der Wildschweinplage zu lesen und dass die Jagd intensiviert wird. (Ich habe mir übrigens extra eine Trainingsjacke in knallpink zugelegt, damit ich beim Nordic Walking nicht vom Jäger als Wildschwein gesehen werde.)

Wir sind täglich draußen, im Wald und in den Weinbergen, und sind tagsüber den Tieren noch nicht begegnet. Doch wissen wir, dass sie da sind.

Wildschweinpfad© Lars O Larsson

Wildschweinpfad
© Lars O Larsson

Hier ein typischer Pfad, vom Wald herauskommend, direkt auf die Weinreben zu.

Wildschweinspuren am Rebstock © Lars O Larsson

Wildschweinspuren am Rebstock © Lars O Larsson

Hier wird sich am Rebstock gescheuert.

Wildschweine im Weinberg © Lars O Larsson

Wildschweine im Weinberg © Lars O Larsson

Und so sieht das dann auf größerer Fläche aus…

Kategorien:weingeschichten

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4 replies »

  1. Hallo Heike,

    das mit den Wildschweinen kann für die Winzer/innen wirklich zum Problem werden, vor allem im Herbst, wenn sie großflächig die Trauben fressen. Mitlerweile werden mancherorts Rebanlagen sogar eingezeunt, um die Wildschweine ab zu halten. Aber ob das funktioniert? Ich habe da so meine Zweifel – je nach Art des Zaunes, wird dieser nicht unbedingt ein Hindernis für die Tiere darstellen.

    Aber die Wildschweine haben auch eine nützliche Funktion: der Weinberg wird auf natürliche Weise gelockert ohne durch schwere Schlepper den Boden zu verdichten! 🙂

    Beste Grüße aus Edenkoben

    Sebastian

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  2. Das Bejagen der Tiere darf natürlich nicht die „Lösung des Problems“ sein. Es gibt andere Möglichkeiten mit den Wildschweinen, auch als Winzer/in, gut leben zu können.
    Gut, die Trauben werden von ihnen gefressen bzw. angefressen – jedoch sind dies welche die auch tief am Stock hängen. Wir haben auch eine Anlage, die direkt am pfälzer Wald steht (4 m entfernt) und haben dort regelmäßige Besuche der Wildschweine. Jedoch ist es mir nicht bekannt, dass wir jemals Ernteeinbußen deswegen hatten. Vielleicht mögen sie kein Riesling? 😉
    Ich denke, dass sich dieses „Wildschweinproblem“, wenn man dies überhaupt so nennen kann, generell doch sehr in Grenzen hält und in der Pfalz bzw. in ganz Deutschland nur vereinzelt auftritt.

    Danke für den interessanten Link!

    Gruß Sebastian

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