weingeschichten

Rebstöcke und Ruten werden angebunden

Die Sonne scheint! Endlich. 4 lange Monate mit rekordniedrigen Sonnenstunden liegen hinter uns. Allein der Gedanke, dass es dann aber immer ganz schnell geht, bis das Frühjahr da ist, hilft uns durch die grauen Monate. Und jetzt ist es soweit. Die Sonne lacht, wie auch das Herz, und wir freuen uns jetzt jeden Tag auf das neue Leben. Die Mandelblüten, die sich sehr bald in ihrer rosa Pracht öffnen werden, und die Rebstöcke, die bald ‚bluten‘ werden. Wenn der Saft emporsteigt und sich in der Sonne spiegelt, das ist ein ganz besonderer Augenblick im Weinberg. Aber soweit sind wir noch nicht…

Nach dem Schnitt des Altholzes und der Verarbeitung dessen, wird jetzt gebunden: Die Drähte werden zur Stabilisierung an den Rebstöcken befestigt:

Draht am Weinstock stabilisiert © Lars O. Larsson

Der Draht wird am Weinstock festgebunden Foto © Lars O. Larsson

Und dann geht es ans Anbinden der Ruten:

Rute beugen und anbinden Foto © Lars O Larsson

Rute beugen und anbinden Foto © Lars O Larsson

Hinterher stehen sie in Reih und Glied wie die Soldaten:

Gebundene Reben im Ölberg foto © Lars O Larsson

Gebundene Reben im Ölberg foto © Lars O Larsson

© Lars O Larsson

© Lars O Larsson

Pause muss sein! © Lars O Larsson

Pause muss sein! © Lars O Larsson

Ob man die Rute gerade anbindet oder in Bögen, zum Tal hin oder zum Berg, dazu gibt es verschiedene Philosophien und Praktiken. Ausführlicher schreibt zu diesem Thema der Fachmann Sebastian Holey in seinem Blog Weinbau und Oenologie.

Jetzt warten wir auf die ersten Tröpfchen des neuen Lebenssaftes.

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