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Bodenlockerung

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Das Jahr im Weinberg. Bodenlockerung

Zu diesem Arbeitsvorgang, der bereits im April im Weinberg stattfand, habe ich wieder Sebastian Holey von weinbau-oenologie.de befragt und wieder habe ich etwas dazu gelernt, das ich hier gerne teile:

„Bei dem Anbaugerät, das auf dem Foto zu erkennen ist, handelt es sich um eine Scheibenegge. Diese eignet sich nicht nur sehr gut für die Bodenlockerung, sondern auch für die Einarbeitung von Begrünungen und Unkraut. Mit der Scheibenegge kann sogar das Rebholz (mit mehrfachen Befahren) zerkleinert und teilweise eingearbeitet werden. Während dem Arbeitsvorgang kann mit diesem Anbaugerät recht zügig gefahren werden. Die Wellen mit den Scheiben können so montiert werden, dass sich die Scheiben der jeweiligen Welle in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Dadurch wird der Boden nicht einseitig bearbeitet. Holz und Grünschnitt können sich bei der Scheibenegge, im Gegensatz zu anderen Bodenbearbeitungsgeräten, nicht verfangen. Die Gewinner dieser Art der Bearbeitung sind Boden und die darin enthaltenden Organismen. Sie werden in jeder Hinsicht geschont. Das hängt damit zusammen, dass mehrere Arbeitsschritte kombiniert werden und somit ein mehrfaches Befahren der Gasse vermieden und die damit verbundende Bodenverdichtung minimiert wird. Die Struktur des Bodens bleibt größtenteils erhalten, da die Erde nicht zu stark zerkrümelt wird.“

Danke, lieber Sebastian!

Kategorien:weingeschichten

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