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#pfalz14: 5 schwedische #winelover s entdecken die Pfalz

Die Pfalz ist wunderbar! In 2,5 Tagen durfte ich 5 schwedischen Bloggern und Weinliebhabern unsere herrliche Region zeigen. Es war für alle der 1. Besuch – und sicherlich nicht der letzte. Menschen, die Rioja, Portugal, Champagne und viele weitere Weinregionen der Welt bereist haben, haben jetzt auch die Pfalz als Destination auf dem Radar. Selbstverständlich kannten sie bereits einige wenige Weine der Pfalz, denn es gibt ja eine gewisse Auswahl an pfälzer Weinen im schwedischen Monopol. Aber jetzt wollten sie mehr erfahren und sind unserer Einladung gerne gefolgt. Was vor einem Jahr bei einem meiner Besuche in Stockholm angesprochen wurde, wurde nun zur Wirklichkeit. Wir hatten den Termin gefunden…

Bei 3000 Weingütern, von denen rund 50% Haupterwerbswinzer sind, ist es natürlich eine Herausforderung, die Auswahl zu treffen. Es gibt so viele interessante und schöne Betriebe bei uns. Was ist in 2,5 Tagen zu schaffen? Ein gutes Spektrum zeigen, eine aussagekräftige Anzahl zu finden, ohne dabei den einzelnen Besuch zu stressig werden zu lassen. Es muss soviel Zeit sein, um sich auf das jeweilige Weingut einstellen und sich auf die Weine einlassen zu können und nicht nur von Termin zu Termin zu hecheln.

Mein Thema ist die Persönlichkeit. Ich möchte unsere Gäste mit den Winzern zusammenbringen. Dem Wein ein Gesicht dazu geben, und damit einen Bezug. Ich sehe unsere Mentalität hier als einen der besten Aufhänger, warum man immer wieder zurückkehren möchte. Dass wir von qualitativ hochwertigen Weinen sprechen, ist hierbei natürlich die Grundvoraussetzung. Ich wollte Winzerinnen präsentieren, traditionelle Häuser mit langer Geschichte und internationaler (schwedischer) Bekanntheit, junge, aufstrebende Weinmacher und Weingüter aus nördlichen und südlichen Regionen der Pfalz. Auf das Thema Weinlagen und Weinbergsböden sollte eingegangen werden, auf typische Rebsorten und auch auf die Nähe zu Frankreich als weitere Pointe. Und so kam nachfolgende Auswahl zustande. Unser Ausgangspunkt war Neustadt an der Weinstrasse und es ging darum, die kurze Zeit maximal ausnutzen zu können. Die Auflistung der Weingüter erfolgt in der Reihenfolge der Besuche und wohlwissend, dass wir viele weitere Häuser hätten besuchen können:

Programm #Pfalz14 #winelover

Programm #Pfalz14 #winelover

Weingut Weegmüller, Neustadt-Haardt. Stefanie Weegmüller-Scherr gehört zu den ersten weiblichen Winzern der Pfalz und hat vor 30 Jahren mit viel Energie und Einsatz gelernt, sich in einer männerdominierten Weinwelt durchzusetzen. Dass sie nicht schüchtern ist, hat ihr sicherlich dabei geholfen. Ihre Scheurebe und Grüner Veltliner finden viele Anhänger und Liebhaber. Bei Weegmüllers trifft sich die Welt, ist das Motto und das stimmt auch.

#winelover Magnus Reuterdahl mit Stefanie Weegmüller & Sabine Ohler

#winelover Magnus Reuterdahl mit Stefanie Weegmüller-Scherr & Sabine Ohler-Jost

Weingut Johann F. Ohler, Neustadt-Gimmeldingen. Sabine Ohler-Jost hat sich als Seiteneinsteigerin durch konsequentes Qualitätsstreben in den letzten Jahren einen wohlverdienten Namen erarbeitet. Als kleines und feines Weingut gehört sie für viele inzwischen zu den Perlen der Pfalz. Wir werden sicherlich noch viel von ihr hören.

Weingut Christmann, Neustadt-Gimmeldingen. Steffen Christmann ist der Botschafter für deutsche und pfälzische Weine schlechthin, es gibt wohl keine Frage, die er nicht beantworten könnte. Mit Charisma. Seine Weine haben weltweit Anhänger in der Weinszene und sind auch in Schweden im Standardsortiment des Monopolhandels.

Steffen Christmann im Königsbacher Idig Foto © Magnus Reuterdahl

Steffen Christmann im Königsbacher Idig Foto © Magnus Reuterdahl

Weingut Von Winning, Deidesheim. Eine spannende Geschichte weit zurück in die Zeit, aber auch ein ganz eigenwilliger Weinstil sorgen für viel Aufmerksamkeit für dieses Weingut. Eine moderne Halle setzt den Kontrast zum uralten Gewölbekeller. Seit einem Jahr sind Von Winning Weine auch in Schweden vertreten.

Von Winning Keller Foto © Magnus Reuterdahl

Von Winning Keller Foto © Magnus Reuterdahl

Weingut Rings, Freinsheim. Andreas & Steffen Rings, 2 Brüder, die die Weinwelt erobern. Passioniert bis unter die Haarspitzen, haben sie in kurzer Zeit sehr viel erreicht und sind auch weiterhin nicht aufzuhalten. Aber wer würde sie auch aufhalten wollen?  Pedantische Weinberge sind ihr Markenzeichen und ganz klar ist der Wine-of-the-Rings wie für Skandinavien gemacht.

Weingut Krebs, Freinsheim. Jürgen Krebs kann Wein. Wer schon probiert hat, weiss das und wer noch nicht probiert nicht hat, sollte es tun. Seine super-nette, umgängliche Art macht es einem ohnehin leicht. Instinkt und ein Gefühl für das Richtige leiten ihn. Auch wenn es den Bausparvertrag kostet. Aber die Geschichte soll er selbst erzählen.

Weingut Wageck-Pfaffmann, Bissersheim. Thomas Pfaffmann. Wein ist sein Leben. So das Statement, mit dem er seine eigene Marke Wageck hervorhebt. Auch bei ihm ist sie zu spüren, die Leidenschaft für das Weinmachen und das steckt an. Kenner kennen ihn und seine Weine.

Andreas Rings, Jürgen Krebs, Thomas Pfaffmann Foto © Anna Torndahl

Andreas Rings, Jürgen Krebs, Thomas Pfaffmann Foto © Anna Torndahl

Stiftsweingut Frank Meyer, Klingenmünster. Frank Meyer. Ein markanter Typ, der genau weiss, was er will und was nicht. Mit seiner Frau Manuela und seit neuestem auch Sohn Nico, 19 Jahre, führt er das Weingut, das die Portugiesertraube zu neuen Dimensionen geführt hat. Und nicht nur das.

Frank Meyer Foto © Magnus Reuterdahl

Frank Meyer Foto © Magnus Reuterdahl

Weinhof Scheu, Schweigen-Rechtenbach. Klaus Scheu. Nicht nur dem Namen zuliebe konzentriert sich dieser sympathische Weinmacher auf die Scheurebe, deren Anteil in seinem Weingut ständig wächst. Mit Weinbergen, die im Elsass liegen, gibt es hier natürlich auch eine interessante Geschichte zu entdecken.

Klaus Scheu Foto © Magnus Reuterdahl

Klaus Scheu Foto © Magnus Reuterdahl

Weingut Mugler, Neustadt-Gimmeldingen. Harald Mugler hat die Weine des Hauses, in dem unsere Gäste übernachtet haben, präsentiert. Senior Gerd Mugler lud zum Empfang auf einen Secco ein, der in wunderbarer Kulisse genossen wurde. Ein schöner, perlender Einstieg in die Wein-Pfalz. Im Weinhotel übernachtete man gerne, die Idylle des Ortes tat das Übrige dazu…

Anne Naumanen, Magnus Reuterdahl, Harald Mugler

Anne Naumanen, Magnus Reuterdahl, Harald Mugler

Der Glücksjäger. Andreas Pfaffmann-Wiedemann macht neben den Weinen und Essigen im Weinessiggut Doktorenhof seine eigenen Weine unter der ganz neuen Marke Der Glücksjäger. In kleinen Mengen. Der Besuch im äußerst stilvollen Doktorenhof stellt immer wieder ein besonderes Erlebnis für Gäste der Pfalz dar. Man sollte einmal da gewesen sein. Überraschung garantiert.

Andreas Pfaffmann-Wiedemann © Magnus Reuterdahl

Andreas Pfaffmann-Wiedemann © Magnus Reuterdahl

Genusstur, Venningen. Matthias Mangold. Weinjournalist, Wein- und Foodexperte, nahm uns mit in den Birkweiler Kastanienbusch. Er kennt die Weinlagen der Pfalz und bringt immer wieder Gäste hinaus in die Weinberge. Wir waren also in besten Händen.

Matthias Mangold und Magnus Reuterdahl

Matthias Mangold und Magnus Reuterdahl

So sehr man den Wein auch liebt, kann man nur von ihm nicht leben und so musste auch an Essen gedacht werden. Hier konnten wir folgende Restaurants gewinnen, die unseren Besuchern das Leben in der Pfalz schmackhaft machten:

Restaurant Spinne, Neustadt-Gimmeldingen.
Restaurant Urgestein, Neustadt.
Kutscherhaus, Neustadt-Gimmeldingen.
Somit zeigten wir vom Saumagen als echte pfälzer Kost, über den Spargel als Delikatesse bis hin zum Sterne Menü das Spektrum, das einen in der Pfalz erwartet. Imbisse wurden von herzhafter Natur serviert, mit der Currywurst im Weinpavillion Keschdebusch und einer Hausmacherplatte im Weinberg Berntal.

Currywurst im Keschdebusch

Currywurst im Keschdebusch

Details zu den einzelnen Stationen unserer Reise kommen in den nächsten Tagen und Wochen. Ich werde hier auch einiges davon veröffentlichen, was in Schweden geschrieben wird.

Erste Bildersammlungen gibt es hier (Facebook) einzusehen  und hier im schwedischen Weinblog

Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich bei ALLEN, die dazu beigetragen haben, dass diese Tage zu einem vollen Erfolg werden konnten. Dass man sich für uns Zeit genommen hat und mit wunderbaren Präsentationen Weine, Menschen, Region und auch das Essen der Pfalz unseren Gästen näher gebracht hat. Ich selbst war begeistert von der Stimmung und Freundlichkeit, die uns überall gezeigt wurde. Und ich weiss, dass es unseren schwedischen Freunden mindestens genau so ging. Sie werden ihre Begeisterung mit vielen weiteren #winelovers teilen.

Ein großes Dankeschön geht auch an die Tourist-Informationen der Ferienregion Deutsche Weinstraße, die in Zusammenarbeit diese Bloggerreise unterstützt haben.

Und ich persönlich möchte insbesondere auch Martin Franck von der TKS Neustadt danken. Er hat die Idee sofort unterstützt und sich dafür eingesetzt. Und last, but not least hat er auch auf sympathische Weise die Pfalz erfolgreich repräsentiert.

Bye-bye  for now #winelover s & Cheers!

Magnus Reuterdahl, André Fasth, Heike Larsson, Julius Eyem, Anne Naumanen, Anna Torndahl. #Pfalz14 #winelover

Magnus Reuterdahl, André Fasth, Heike Larsson, Julius Eyem, Anne Naumanen, Anna Torndahl. #Pfalz14 #winelover

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