weingüter

Weingut Stachel in Maikammer

Rund 18.500 km von Hawkes Bay, Neuseeland, entfernt, liegt das Weingut Stachel in Maikammer. 15 ha Weinberge, verteilt auf 6 Lagen, stellen die Grundlage dar, für das, was hier auf die Flaschen gezogen wird. Dazu gehören Riesling, Burgundersorten, Sauvignon Blanc und vom Sunset bis zum Red Moon.

Ab 2016 wird man 50% der Trauben als biologisch deklarieren dürfen, naturnahes Wirtschaften ist schon lange eine Selbstverständlichkeit. 75% der weißen Sorten werden von Hand gelesen, bei den roten sind es 90%.

Rotwein macht 50% des Angebotes aus. Ganz neu dabei Malbec, die Traube, die aus Südwestfrankreich stammt, aber als Argentiniens ’signature grape‘ erst so richtig bekanntgeworden ist.  Merlot, Cabernet Sauvignon und Spätburgunder zählen zu den weiteren Rebsorten. Mit dem 2010er Syrah Kirchenstück gewann Matthias Stachel den 1. Platz beim Deutschen Rotweinpreis. Damit reiht er sich ein in die Vinum-Liste der besten Rotweinmacher Deutschlands. Matthias ist seit 2003 verantwortlich für den Ausbau der Weine, sein Vater Erich, der schon lange für gute Qualität und Stabilität gesorgt hat, ist natürlich weiterhin mit vollem Engagement dabei.

Die Besten Rotweinmacher

Die Besten Rotweinmacher Deutschlands: das Erste, was man sieht, wenn man die moderne Vinothek im Weingut Stachel betritt.

Matthias Stachel ist auch einer der besonders sympathischen Weinmacher der Pfalz. Diese Zielorientiertheit und Leidenschaft für das, was sie tun, aber auch das Zusammenarbeiten mit Kollegen ist einfach ansteckend, macht Spaß zu erleben und ist beeindruckend. Matthias wird von seiner Frau (ganz frisch verheiratet) auch unterstützt, obwohl sie eine ganz andere Karriere eingeschlagen hat und gerade an ihrem Doktortitel arbeitet.

Matthias Stachel

Matthias Stachel mit einem Brocken Kalksandstein aus dem Heiligenberg

In völlig entspannter Atmosphäre durften wir uns durch die 13er Weine probieren und auch einige Rotweine aus 2010 und 2011 standen bereit. Ein Silvaner mit gutem Nachhall, ein cremiger und intensiver Auxerrois, ein sehr fruchtiger Grauburgunder und ein schöner, vielschichtiger Chardonnay, der 20 h Maischezeit gesehen hat. Richtig schön fand ich den 2013er Sauvignon Blanc Paradies trocken, der mit Eleganz und Feinheit daherkommt, und von einer auffälligen Mineralität gekennzeichnet ist.  Er ist auf kargen Kies-Schotter-Sandböden gewachsen und wurde zu 20% im Holz ausgebaut und spontanvergoren.

2013 Sauvignon Blanc trocken Paradies

regal

Einer besser als der andere…

Alle Rotweine hatten Power und Ausdruck, der Merlot war sehr fruchtig, ganz wie er sein soll. Mich würde sehr interessieren, ob aus einer Cuvée mit dem Cabernet Sauvignon ein ‚Super-Pfälzer‘ werden würde… Ein sehr harmonischer Wein war für mich der 2010er Spätburgunder trocken, Maikammer Heiligenberg. Es gibt wenige Spätburgunder, die mir wirklich spontan schmecken, der hier gehört dazu. Aber ich möchte ihn erst noch einmal trinken, bevor ich mehr schreibe. Also: demnächst… 🙂

Tipp: Das Weingut mit dem Igel besuchen!

www.weingut-stachel.de

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